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Förderverein Jahresversammlung 2019

Montag,06.Mai 2019, 18.30 Uhr


Kirchgemeindehaus Neumünster, Seefeldstrasse 91, 8008 Zürich 
von Zürich Bahnhofquai mit Tram Nr. 4 // von Bahnhof Stadelhofen mit Tram Nr. 2 >> bis Haltestelle FELDEGGSTRASSE

22. Jahresversammlung des Förderverein CESCI 18.30

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Begrüssung
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Jahresbericht 
2018/19 des Fördervereins und des CESCI Zentrums (s. Beilage)
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Jahresrechnung 2018 und Budget 2019 (s. letzte Seite

Jahresbericht)
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Revisionsbericht und Décharge
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Varia 

Veranstaltung

19.00
Informelle Begegnung, indisches „finger food“
– 
„fair trade“ Angebote
19.30 Informationen

-­‐JAI JAGAT 2020
(www.jaijagat2020.org): Vorbereitungen für den Grossanlass in Genf; Rolle des Fördervereins, Aufruf zum Engagement

20.00 KONZERT
mit Hans Wettstein (INSIGHT Reisen); Sitar Musik mit Tabla Begleitung

21.00 offener Ausklang

Spendenaufruf: Aktuell möchten wir zur Unterstützung der Vorbereitung auf JAI JAGAT 2020 aufrufen. Mehr dazu auf der CESCI Website: www.ceschi.ch

 

 

Einladung CESCI JV 2019.pdf

jaijagat-flyer-deutsch.final.pdf

JV Jahresbericht Rechnung Budget 2018-19.pdf

 

Fair Traders – True Stories of Ethical Business

FAIR TRADERS ab Do, 14.2.19 in den Deutschschweizer Kinos

Die Themen Nachhaltigkeit und fairer Handel sind in aller Munde und somit wichtig für das Renommee eines Unternehmens – dies hat die Wirtschaft längst erkannt. Doch wo geht das wirtschaftliche Engagement über eine blosse Marketingstrategie hinaus?

In FAIR TRADERS zeigt der Schweizer Filmemacher Nino Jacusso drei Persönlichkeiten, die in der Schweiz, in Deutschland, Tansania und Indien alternative Ideen umsetzen und Nachhaltigkeit als Versprechen für die Zukunft einlösen.

Ein Film von Nino Jacusso mit
Patrick Hohmann - Biobaumwollpionier Schweiz, Indien, Tansania
Sina Trinkwalder - Textilunternehmerin Augsburg, Deutschland
Claudia Zimmermann - Biobäuerin und Bioladen Küttigkofen, Kt. 
Solothurn 

Zur Schweizer Premierentournee mit Cast & Crew und den Spielorten geht’s hier.

Der Kinobesuch von FAIR TRADERS als Geschäftsausflug oder mit Freunden wirkt nachhaltig! Für grössere Gruppen gibt es im Kino Ihres Vertrauens Spezialkonditionen.

www.fairtraders.ch

3. Internationales Jai Jagat Frauentreffen

3. Internationales jai jagat 2020 Frauentreffen in Georgien

Vom 15. bis 22. September fand in Batumi und Tbilisi (Georgien) die internationale Frauenkonferenz mit dem Thema "Using the Arts to Communicate Peace Across Cultures" statt. Rund vierzig Frauen aus 15 Ländern nahmen teil. Die Jüngste war 18 und stammte aus Armenien, die Älteste, 78-jährig, reiste aus den Philippinen an.  Mit dabei waren engagierte Künstlerinnen aus den Bereichen transformatives Theater, Musik, Tanz, bildende Künste, Lyrik, usw. ebenso wie Friedensaktivistinnen. Zwanzig  Teilnehmerinnen stammten aus der konfliktiven Region Südkaukasus (Georgien, Armenien, Abchasien, Aserbeidjan). Das 6-Tage Programm in Batumi am Schwarzen Meer umfasste, workshops, "performances", Präsentationen und Diskussionen zu Fragen des Friedens, Frauenrechten, sozialen und politischen Herausforderungen. Thema war auch, im Hinblick auf Jai Jagat 2020 das internationale Frauennetzwerk zu erweitern, zu stärken und zu mobilisieren, damit zentrale Frauenanliegen zu Themen wie Armut und Gewalt, unterstützt von vielen internationalen Stimmen, auch in Genf gehört werden.

Das Programm endete mit einer öffentlichen künstlerischen Vorstellung durch die Teilnehmenden in der berühmten "King" Tamara Halle im georgischen Parlamentsgebäude. (Im 12. Jahrhundert wurde Georgien während einigen Jahren von einer Königin, Tamara, regiert, die bereits eine Art Frauen-Friedensrat etabliert hatte). Die Teilnehmerinnen verfassten auch eine Deklaration, welche bei dieser Gelegenheit präsentiert wurde.


Ein kürzeres und ein längeres video der iranischen Filmschaffenden Mahshad Afshar vermittelt Impressionen dieses einmaligen Treffens.

Video 1
Video 2


 

CESCI Silver Jubilee




In den ersten zwei Oktoberwochen 2017 feierten wir das 25. Jahre Jubiläum des CESCI seit der Grundsteinlegung. Ein grandioser Erfolg. Zusammen mit engagierten KünstlerInnen wie Shanmuga Raja, Gauri Kulkarni und AktivistInnen wie Chellathal und Thandraj organisierte Vinod, der neue Leiter des CESCI, ein intensives und breitgefächertes Programm. Gäste aus ganz Indien, aber auch zahlreich aus den umliegenden Dörfern besuchten abends die Tanz- und Theatervorstellungen und tagsüber die zukunftsorientierten Workshops zu sozialen Themen.
Auch eine grössere Reisegruppe aus der Schweiz, teils langjährige "supporter" des Fördervereins, nutzten das Jubiläum für einen mehrtägigen Besuch im CESCI. Ein Filmworkshop des Schweizer Regisseurs Nino Jacusso fand begeisterten Zuspruch, ebenso wie die bleibende Erinnerung an die Arbeit von Barbara Schnetzler, die mit einer Gruppe begeisterter junger Künstlertalente einige Wände des CESCI dauerhaft mit ihren Figuren belebte.
Bilder des bunten Geschehens finden sich hier

Asian Networking Workshop on Women and Nonviolent Action Women’s Leadership in Rights and Peace in Public Spaces

Als eine Folgeaktion der "International Women's Action on Nonviolence" vom Oktober 2016 in Indien, fand vom 23. – 27. März 2017 in Manila dieser Workshop statt. Rund 10 Friedensaktivistinnen aus dem südostasiatischen Raum (Indien, Kambodscha, Thailand, Bangladesh) trafen sich mit 20 lokalen Aktivistinnen der Philippinen um sich über gewaltfreie Friedensverhandlungsstrategien auszutauschen und das globale Frauennetzwerk zu erweitern. Unser Förderverein unterstützte dieses Projekt organisatorisch und finanziell; Margrit Hugentobler nutzte eine private Reise nach Südostasien um dabei zu sein.

Ein Freiwilligen-Einsatz in Südindien

Als Organisationsberaterin / Coach arbeitete Beatrice in Workshops zu Themen wie Umgang mit Konflikten, Führung, usw. mit vielen Gruppen im CESCI und in umliegenden Organisationen und begleitete Ekta Parishad AktivistInnen zu den Adivasis. Hier ihr Kurzbericht mit Bild-Impressionen.

Meine Reise nach Süd-Indien in Worten zu beschreiben, fällt mir schwer. Soviele gute Menschen und Umstände haben dazu beigetragen, dass ich Ausserordentliches erlebe. Meine Sichtweisen auf diese Welt werden von vielen Erfahrungen erweitert. Ich lerne jeden Tag vom Leben mit den Menschen hier, seien es die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite oder die Menschen, für die wir arbeiten. Die ersten 8 Wochen habe ich grösstenteils im CESCI in Madurai (Tamil Nadu) in Dörfern verbracht mit Workshops für junge Menschen, in Schulen mit Lehrern, Frauenprogramme etc. Seit einigen Tagen bin ich in den Hügeln, im Bergurwald bei Ureinwohnern, den sogenannten Adivasis im Staate Karnataka. Die Adivasis haben eine tragische Geschichte wie viele der Eingeborenen in anderen Ländern auch - aufgrund von Abholzungen und Bewirtschaftung durch Multis, wurden sie umgesiedelt - Wirtschaftsflüchtlinge. Die Unberührbaren bilden eine grosse Gruppe in Iniden, die Adivasis sind eine zuätzliche Gruppe - ausserhalb des Kastensystems und der „Untouchable community“. Viele Analphabeten, völlig überrumpelt durch die rasante Wirtschaftsentwicklung. Die Adivasi Kultur unterscheidet sich jedoch in vielem von der indischen tiefverwurzelten Kultur des Kastenwesens, einer Dominanzkultur und immer noch der starken Unterdrückung der Frauen. Mehr dazu später ;) Der Trupp, mit denen ich unterwegs bin, sind alle Sozialreformer und Sozialaktivisten, Süd-Inder, meisten mit entweder guten Ausbildungen wie Juristen, Lehrer, Sozialarbeiter oder dann ehemalige Opfer, die sich befreien konnten und jetzt etwas für ihre Dörfer tun wollen. Sie arbeiten mit dem Mindset Ghandis für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Non-violence im Denken, Reden und Handeln wird in Trainings diskutiert und geübt - der gewaltlose Weg ist oberstes Gesetz. Sie haben keine Entlöhnungen, die Motivation ist die Vision einer sozial gerechten Gesellschaft und dafür leben sie mit grosser Hingabe. Ein grosser Teil ist den Dalits - den Unberührbaren gewidmet und ein Teil der Abreit den Adivasis - verschiedene Kulturen, doch beide Gruppen sehr marginalisiert. Die Grassroot-Workers und Sozialaktivisten sind in „Movements-Bewegungen“ organisiert und distanzieren sich vom „charity Ansatz“ vieler NGO’s und grossen Entwicklungshilfprogramm-Istitutionen. Ansatz: "Lerne den Menschen Schuhe putzen, dann hat er ein Leben lang zu Essen - mit 5 Franken 1 Tag.“ Oder sie zitieren auch die Analogie, die "Menschen lernen zu fischen und nicht Fische verteilen!" Ein grosser Teil ihrer Arbeit ist „Awareness Training“ - d.h. Bewusstseinsbildung bei den Menschen, damit sie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge besser verstehen, die Regierungswege und die korrupte Politik verstehen. Ein weiteres Gebiet der Arbeit ist Unterstützung bei den vielen Menschenrechtsverletzungen, d.h. helfen Petitionen zu schreiben und Klagen einzureichen. Dann auch Schulbildung, Grundhygiene, erste medizinische Hilfe, Frauenprogramme. Diese unzähligen Dörfer sind „voiceless communities“ und ihre Absicht ist es, ihnen eine Stimme zu geben, Würde zurückzugeben und ihnen in allem mit Respekt zu begegnen. Sie erklären mir auch unermüdlich, dass sie genau von den Ärmsten lernen und inspiriert werden, dass es ein Austausch ist und nicht ein „oben-unten“. Die Ausrottung des Kastensystems wird vermutlich Hunderte Jahre brauchen, doch im Kastensystem sehen sie die allergrösste Schwelle für soziale Gerechtigkeit in Indien und erst nach der sozialen Gerechtigkeit kann wirtschaftliche Gerechtigkeit folgen. Ich fühle mich sehr beschenkt, sehr glücklich in diesem „Tun“. Im Moment höre ich ein Urwaldvogelkonzert, Holz spalten, Geklapper aus der open air Küche - die Angst vor dem Tiger und Elefanten habe ich verloren, und mit den Blutegeln komme ich auch gut zurecht. In wenigen Minuten starten wir hier im Bergdschungelwald mit einem „Awareness Programm“ - es sind ca. 40 Volunteers, die hier 3 Tage ein Training erhalten, damit sie mit neuen Impulsen und Ideen in ihren Dörfern weiterwirken können.

News

Förderverein Jahresversammlung 2019
Montag,06.Mai 2019, 18.30 Uhr
Kirchgemeindehaus Neumünster, Seefeldstrasse 91, 8008 Zürich 
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Fair Traders - true stories of ethical business 
Es muss doch einen anderen Weg geben! Die Zeit des Umdenkens hat begonnen.

Nino Jacussos Dokumentarfilm macht die Philosophie von drei Persönlichkeiten und ihre Arbeit miterlebbar. FAIR TRADERS ermutigt, unsere Zukunft fair zu gestalten.
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Jai Jagat 2020 ON THE MOVE for Justice & Peace
Die Mobilisierung zur grossen globalen Kampagne hat begonnen. Werde auch du Teil davon.
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News

Jai Jagat 2020 - Move

2020 soll der Kulminationspunkt von Jai Jagat sein.

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CESCI Silver Jubilee


 

In den ersten zwei Oktoberwochen 2017 feierten wir das 25. Jubiläum des CESCI seit der Grundsteinlegung.

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Ein Freiwilligen-Einsatz in Südindien

 

Im November/Dezember 2017 verbrachte Beatrice Eyer "Dixy" ihren Sabbatical im CESCI – Ein Kurzbericht

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Asian Networking Workshop

Als eine Folgeaktion der "International Women's Action on Nonviolence" vom Oktober 2016 in Indien fand vom 23. – 27. März 2017 in Manila dieser Workshop statt.

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International Women's Action on Nonviolence" October 2016, India

 

Dieses Treffen – von vielen Mitgliedern des Fördervereins und weiteren zugewandten Frauen – massgeblich unterstützt, war ein wichtiger und inspirierender Anlass.

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